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Aktuelle Projekte

arriba-pro

arriba-pro

arriba ist ein mehrfach ausgezeichnetes softwarebasiertes Werkzeug zur Unterstützung der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Mit Hilfe von graphischen Elementen wie z.B. Smileys werden Risikoprognose und Therapieeffekte in absoluten Zahlen veranschaulicht.

Das erste Einsatzgebiet von arriba war – und ist – die Unterstützung der Entscheidungsfindung in der Hausarztpraxis zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Bestandteil der kontinuierlichen Weiterentwicklung von arriba ist die wissenschaftliche Evaluation der durch den Einsatz von arriba z. B. in Bezug auf Adhärenz und Lebensqualität entstehenden Effekte.

Hier gelangen Sie zur arriba-Homepage.

Die Studie arriba-pro ist ein gemeinsames Projekt mit der Abteilung für Allgemeinmedizin in Marburg und wird von der AOK Baden-Württemberg und dem AOK Bundesverband gefördert.

Förderkennzeichen: 004 / arriba-PRO       

Laufzeit: 01.02.2011 bis 31.01.2016

CHANGE-2

Beeinflussung des ärztlichen Verordnungsverhalten von Antibiotika bei Atemwegsinfekten in der deutschen Primärversorgung

Ziel der cluster-randomisierten, kontrollierten Studie ist es, die Effektivität zweier Interventionen zu testen, welche darauf abzielen, den Anteil der unangemessenen Antibiotikaverordnungen bei Erwachsenen und Kindern mit Atemwegsinfekten im Bereich der Primärversorgung zu verringern.  Die Patienten werden in den Praxen der teilnehmenden Ärzte zu drei Zeitpunkten rekrutiert: während einer dreimonatigen Phase im Winter zur Baselineerhebung, unmittelbar nach der edukativen Intervention ein Jahr später sowie ein weiteres Jahr nach der Intervention. Die Ergebnisse werden auf der Grundlage der vorliegenden AOK-Daten analysiert.

CHANGE-2 ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Allgemeinmedizin Rostock mit der Infektiologie des Universitätsklinikums Freiburg und der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Dresden und wird ihm Rahmen der Ausschreibung für Studien in der Versorgungsforschung (Modul 4) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Förderkennzeichen: 01GY1140

Trialregistrierung: ISRCTN01559032

Zeitraum: 01.02.2012 bis 31.01.2015

DEBATE

Verbesserung der Versorgung "schlecht eingestellter" Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie will zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung von Patienten mit schlecht eingestelltem Diabetes mellitus Typ 2 beitragen, indem der HbA1c-Wert der Patienten und/ oder deren Beschwerden nach Möglichkeit reduziert und die Lebenszufriedenheit gesteigert werden. Dazu werden zum einen telefonische Befragungen mit den Patienten durchgeführt und zum anderen einige medizinische Informationen über die ausgewählte Patientengruppe  erhoben.

DEBATE ist ein Verbundprojekt des Instituts für Allgemeinmedizin Rostock mit den Instituten für Allgemeinmedizin in Düsseldorf und Witten und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt Chronische Krankheit und Patientenorientierung gefördert.  

Förderkennzeichen: 01GX1041A

Trialregistrierung: ISRCTN70713571

Laufzeit: 01.05.2011 bis 31.04.2014, Laufzeitverlängerung bis 31.08.2015

MERMAIDS-ARI

Multizentrische EU-Studie zu bedeutenden Infektionssyndromen – Atemwegsinfekte bei Erwachsenen (MERMAIDS-ARI)

Die internationale, multizentrische Observationsstudie MERMAIDS-ARI zielt darauf ab, Unterschiede bei erwachsenen Patienten mit akuten Atemwegsinfekten (hinsichtlich verschiedener Komorbiditäten, infektiöser Pathogenese und Krankheitsschwere) aufzuzeigen, um die Therapiemöglichkeiten zu optimieren und individuell anzupassen.

Dazu werden sowohl in der Primärversorgung als auch in der Sekundärversorgung Patienten mit akuten Atemwegsinfekten zu drei Erhebungszeitpunkten Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum und Blut entnommen sowie der Krankheitsverlauf und die Krankengeschichte ausführlich dokumentiert.

MERMAIDS-ARI ist ein Teil des Forschungsverbundes PREPARE.

Hier gelangen Sie zur MERMAIDS-ARI-Homepage

Gefördert durch: die EU (Fördernummer 602525 )

Trialregistrierung: ISRCTN18034878

Laufzeit: 01.10.2015 bis 30.04.2018

POLITE-RCT

Verminderung von Polypharmazie bei Patienten mit chronischen Erkrankungen – ein patientenzentrierter Ansatz unter Nutzung der Schnittstellen zwischen primärer und sekundärer Krankenversorgung

Im Rahmen der cluster-randomisierten, kontrollierten POLITE-RCT Studie wird die Effizienz eines Medikamentenreviews untersucht, das auf Station durch einen Pharmazeuten durchgeführt und im Anschluß mit Stations- und Hausarzt konsentiert wird. Im Mittelpunkt des Medikamentenreviews steht der aktive Einbezug patientenseitiger Präferenzen und Vorstellungen. Ziel ist die Reduktion von Polypharmazie sowie eine relevante Verbesserung der Versorgung von Patienten, die von chronischen Erkrankungen und Multimorbidität betroffen sind.

Vorarbeiten: Endberichte POLITE und POLITE-2

Förderkennzeichen: 01GY1332

Trialregistrierung: ISRCTN42003273

Laufzeit: 01.11.2013 - 31.10.2016

PRIMA-eDS

Polypharmacy in chronic diseases: Reduction of Inappropriate Medication and Adverse drug events in elderly populations by electronic Decision Support

Im Mittelpunkt von PRIMA eDS steht die Entwicklung einer elektronischen Entscheidungshilfe zur Reduktion nicht indizierter Medikamente bei älteren Patienten. Darauf aufbauend wird die Effektivität der entwickelten Entscheidungshilfe unter realen Bedingungen mittels einer internationalen cluster-randomisierten kontrollierten Studie in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Italien evaluiert.

Hier gelangen Sie zur PRIMA eDS-Homepage.

Förderkennzeichen: HEALTH-F2-2012-305388

Laufzeit: 01.12.2012 – 30.11.2016 (verlängert bis 30.11.2017)

RESPONSE

RESPONSE – Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie

Das RESPONSE-Konsortium widmet sich in seinen Basisvorhaben der Erarbeitung und Implementierung medizinisch relevanter Therapiekonzepte mit innovativen Implantaten. Ziel ist die Entlastung des Gesundheitssystems bei der Behandlung von Volkskrankheiten und der Versorgung multimorbider Patienten. Im Fokus stehen dabei die drei medizinischen Applikationsfelder Herz-Kreislauf-System, Auge und Ohr.

Im Basisvorhaben 3 geht es um die System- und Innovationsforschung als Voraussetzung für die Planung von Forschung- und Entwicklungsprozessen bei Implantatinnovationen mit dem Ziel wirtschaftlich tragfähige Lösungen unter Einbeziehung der Patientenperspektive zu erarbeiten.

Die Aufgabe des Instituts für Allgemeinmedizin besteht in der Entwicklung geeigneter bevölkerungsmedizinischer Konzepte zur gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient (Shared Decision Making) in der interventionellen Versorgungsforschung. Dabei geht es um die Bewertung der Einsatzmöglichkeiten neuer Implantat-Generationen auf den verschiedenen Versorgungsebenen vor dem Hintergrund des Erhalts der Lebensqualität, Erwerbsfähigkeit und selbst bestimmten Lebensführung einer alternden Bevölkerung. Im Zusammenhang mit der Implantatauswahl soll vermehrtes Augenmerk auf die subjektiven Präferenzen und Erwartungen der Patienten gelegt werden, um darauf aufbauend Strategien zur Optimierung der Patientenversorgung abzuleiten.

Hier gelangen Sie zur RESPONSE-Homepage

Laufzeit:                      01.10.2015 – 30.09.2018

Gefördert durch:    das BMBF im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“

Study on Female Refugees

Study on Female Refugees

Die Studie untersucht die Erlebnisse geflüchteter Frauen vor, während und nach der Migration, ihre psychosoziale Gesundheitssituation sowie ihren Zugang zur psychosozialen Versorgung. Im Rahmen des Projektes werden in den Bundesländern Mecklenburg Vorpommern, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, und Bayern geflüchtete Frauen aus Herkunftsländer mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit (Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Somalia und Eritrea) mittels Fragebögen befragt. Fokusgruppen mit geflüchteten Frauen aus den genannten Herkunftsregionen sollen die Daten anreichern.

Die Befragung gibt Aufschluß über die Situation und Bedarfe von geflüchteten Frauen in Deutschland. Sie bildet die Grundlage für die Diskussion und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen besonders im Bereich der psychosozialen Versorgung und der Integration.

Förderer: Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Laufzeit: 01.04.2016 – 31.12.2016